mind (engl.) = Verstand, Gemüt
gap (engl.) = Unterbrechung, Spalt, Abstand

Das Wortspiel „mind gap“ als Praxisname steht für unsere Auffassung und Arbeitsweise als Psychotherapeut*innen.
Krisen, Ab- und Umbrüche, Stress und Krankheit wird jeder von uns unvermeidlich in seinem Leben erleben. Diese stellen häufig einen Schnitt mit unserer bisherigen Sicht auf die Dinge dar. Dinge, die wir vielleicht bis dahin als „gesetzt“ wahrgenommen haben. Manchmal fühlen wir uns dabei verlassen, enttäuscht, überfordert, entfremdet, entfernt von uns selbst, von unserer Familie, von unseren Freunden und von der Gesellschaft. Auch wenn wir schon Krisen erfolgreich mithilfe unserer eigenen Stärken, Ressourcen, Freunden und Familie gemeistert haben, kann sich diesmal durch die Art oder Intensität der Herausforderung ein Gefühl der Überforderung, Erschöpfung und / oder Orientierungslosigkeit eingestellt haben.
Krisen, Ab- und Umbrüche und Krankheit stellen einerseits eine Belastung dar, bieten aber gleichzeitig auch andererseits viele neue Chancen und Möglichkeiten zu einer langfristig positiven Veränderung und Weiterentwicklung.
Wie bei der bekannten Ansage der Londoner U-Bahn, so hilft im Leben auch oft:
„Mind the gap between the train and the platform“
Es lohnt sich für jeden von uns seine nächsten Schritte bewusst zu gehen.
Eng damit verwoben ist ein zweiter zentraler Aspekt unserer Arbeitsweise.
Oft scheint das wie und was wir denken, fühlen und tun automatisch zu passieren, sodass wir es häufig als „gesetzt“ und „unveränderlich“ wahrnehmen. Manchmal können wir auch nicht beeinflussen was mit uns und um uns herum passiert und in welchen Krisen, Ab- und Umbrüchen wir uns befinden. Aber wir können entscheiden, wie wir mit den Dingen, die uns das Leben bringt, umgehen wollen.
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
Viktor E. Frankl (1905 – 1997) österreichischer Neurologe und Psychiater
Es liegt es in unserer Hand mit welcher Haltung wird den Aufgaben, die uns das Leben stellt begegnen wollen. Psychotherapie, Meditation, Konzentrations- und Gedächtnistraining fördern und pflegen die Abläufe in unserem Gehirn. Die Hirnforschung bestätigt heute, was mit Frankl schon viele vorher beschrieben haben. Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter in der Lage, sich auf Veränderungen einzustellen und sich anzupassen sowie „umzulernen“. Es scheint sogar wie gemacht dafür zu sein. Kurz gesagt: was und wie wir denken, fühlen und tun ist alles andere als gesetzt und unveränderlich.
In der Zusammenarbeit möchten wir mit Ihnen genau diesen Raum schaffen.
Wachstum und Wohlbefinden entstehen in einem Raum aus wertschätzender Begegnung, empathischer Unterstützung und respektvoller Kooperation auf Augenhöhe. Das leben wir im Team von Mind Gap untereinander. Und genauso möchten wir Sie mit ihrem Anliegen und bei ihren nächsten Schritten begleiten. Wir unterstützen Sie ein selbstbestimmtes, werteorientiertes und erfülltes Leben zu führen.
Wir freuen uns Sie kennenzulernen.
Ihre Britta Oberste-Dommes und Team
